Madrid – der Geburtsort meines Blogs

Obwohl ich eine Woche hier war, habe ich kaum was gesehen. Oft war ich bei meiner Freundin zu Hause und habe in den PC gestarrt. Aber hat sich doch gelohnt? 😉

Madrid und die nähere Umgebung sind aber durchaus empfehlenswert. Mit meinem Kollegen Alfonso, den ich in Indien während meinem zweiten Vipassana kennen gelernt habe, bin ich einen Tag nach Toledo gefahren. Toledo war, vor der Rückeroberung der Spanier, die Hauptstadt Spaniens. Sie war ein Zentrum, in der verschiedene Kulturen und Religionen friedlich miteinander lebten. Heute ist die Altstadt sehr schön und von Touristen gesäumt. Die Synagogen und Moscheen sind überbaut worden, doch teilweise sieht man noch Anzeichen von den jeweiligen Glaubensrichtungen. Leider musste ich wieder Mal feststellen, wie schwierig es ist vegetarische spanische Tapas zu finden.

An einem anderen Tag bin ich so richtiger Tourist gewesen und ins Zentrum gefahren. Von der Metro Station La Latina gings los. Auf googleMaps habe ich mir einige Punkte markiert die ich sehen wollte. Angefangen beim Mercado de la Cebada. Der Vorplatz hat mich sehr an der Vorplatz der Reithalle in Bern erinnert, für alle die mit dem Vergleich was anfangen können. Da ich schon gespeist hatte, ging ich auch nicht rein. An jeder Ecke ist wieder ein Restaurant, eine Bar oder eine Cervezeria=Brauerei. Ich frage mich ob die wirklich alle selber brauen? Ich habe mir die Basílica de San Miguel angeschaut und ging Richtung Plaza Mayor. Es hat viele gute Restaurants rund um den Platz, doch hätte ich die Markthalle San Miguel da schon gekannt, hätte ich mit dem Essen gewartet. Ein Traum! Marktstände, Tapas, Wein und Bier soweit das Auge reicht. Mir läuft schon nur das Wasser im Mund zusammen wenn ich daran denke. Nach dem Touristenplatz Puerta del Sol mit Menschgrossen Pokemons und anderen Touristentraps ging ich Richtung Lavapies. Authentisch, interessant, artistisch, Multikulturell und definitiv Indisch angehaucht ist diese Region. Oh, wie ich Indien vermisse. Das Zentrum von Madrid ist ohne Probleme zu Fuss begehbar und mit dem Herbstwetter um die 24 Grad war es auch sehr angenehm.

Da ich noch mehr Freunde aus Madrid habe trieb es mich einen Tag nach las Rozas, was ausserhalb Madrid liegt. Die beiden Jungs Pablo und Antoine habe ich in Indien beim Klettern in Leh kennen gelernt und ging sie einen Tag bei der Arbeit besuchen. Das King Kong Climbing Gym ist gut ausgerüstet und es gibt Einzelstunden oder Gruppen bis zu 5 Personen pro Trainer. Ich habe seit dem Besuch zu Hause auch Mal wieder meine Schuhe geschnürt und werde noch paar Tage vom Muskelkater zehren. Ich sollte wirklich wieder regelmässiger Sport machen.

Alles in allem war Madrid ein wichtiger Zwischenstopp mit Langzeitfolgen 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: