Piedras Rojas

Die Tagestour Piedras Rojas ist ein Muss in der Atacama Wüste. Mit Atacama Explora und den besten Guides ging es um 7.30 Uhr los. José gehört die Agentur und seine Familie arbeitet über 70 Jahre im Tourismus. Schon sein Grossvater hat Touristen durch diese erstaunliche Landschaften geführt und José ist mit diesem Wissen aufgewachsen. Andrés ist auch seit Jahren in Tourismus tätig, kommt aber ursprünglich aus Santiago. Beides sind Lebemenschen, lieben ihren Job und versprühen schon am Morgen um 4.30 Uhr (andere Tours beginnen so früh) Freude und Heiterkeit.

Die Tour umfasst viele Stopps und mit Atacama Explora gibt es immer noch eine Überraschung. Als erstes haben wir das Städtchen Toconao angeschaut und im Restaurant sehr gut gefrühstückt. Danach fuhren wir den „Salar de Atacama“ – die Salzwüste an und bestaunten in der Lagune Chaxa die Flamencos. Da ich als kleines Mädchen von Flamencos fasziniert war, war ich aufgeregt diese rosaroten Vögel das erste Mal in freier Wildbahn zu betrachten. Die Flamencos waren ein Farbtupfer in dieser erstaunlichen Lagunen-Landschaft voller Blautöne. Später ging es zu den beiden Altiplano Lagunen Miñiques und Miscanti. Die Vegetation verändert sich auf dem Weg vom Salar in die Altiplano Region drastisch und wir erreichten eine Höhe von über 4‘000MüM. Gegen kleinen Aufpreis zeigte uns José noch zwei seiner geheimen Lieblingsorte. Da sie als einzige Agentur diese Punkte anfahren, kann ich nicht mehr dazu verraten. Ihr müsst einfach mit den Jungs buchen. Das Wetter war recht bewölkt und wir haben sogar einige Regentropfen, die von Bolivien her über die Berge ziehen, abbekommen. Als wir am späteren Nachmittag bei den eigentlichen Piedras Rojas angekommen sind, waren die schon fast vergessen. Das helle Türkis des Sees und die roten Steine sind aber trotzdem überwältigend. Nach einer ergiebigen Fotosession war es Zeit für ein spätes Mittagessen in der Ortschaft Socaire. Auf dem Rückweg hielten wir beim Trópico de Capricornio, dem südlichen Wendekreuz, für eine Fotosession auf dem langen geraden Highway.

Als Abschluss der wunderbaren Tagestour gingen wir zusammen in das Restaurant Barros ein Bier oder Pisco Sour trinken. Da der Tag so ereignisreich und lustig war, konnten mich Andrés und José zur Geysire el Tatio Tour am nächsten Morgen überreden. Wer will schon weg von einem so schönen Ort?

 

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