Nach jedem Tief kommt ein Hoch – was ich gelernt und erkannt habe

Rückblickend haben meine letzten Beiträge nach Hilfe geschrien. Ich war gestresst, unzufrieden und unausgeglichen. Ich war nicht ich. Oder aber nicht die beste Version meines Selbst. Oder aber einfach so wie ich war. In den letzten zwei Wochen ist viel passiert. Also in mir drin.

Ich war an zwei wunderschönen Orten. Pipa & São Miguel do Gostoso, im Nordosten von Brasilien. An beiden Orten habe ich je eine Woche verbracht und zwei super Couchsurfing Hosts erwischt. Ich habe gut gekocht, gegessen, gequatscht, die Strände und die Tiere genossen. Zudem habe ich gearbeitet. An mir, meiner Einstellung, meiner Selbstliebe. Mein Lächeln kommt wieder aus tiefstem Herzen und einiges wurde mir klar.

  • Auch ich habe ein “Calling”, etwas was ich schon lange das Gefühl habe machen zu wollen/ sollen. Es ist eine Zukunftsvision auf die ich hinarbeiten will. Wenn es etwas ausgereifter ist, werde ich es euch mein Projekt vorstellen.
  • Meine Versagensängste haben mich bis jetzt davon abgehalten den ersten Schritt in diese Richtung zu machen. Meine Versagensängste begleiten mich schon mein ganzes Leben und haben teils mehr, teils weniger Einfluss auf mein Tun. Aber Mut haben bedeutet nicht keine Angst zu haben. Mut bedeutet, dass man trotzdem springt.
  • Es kommt nicht auf das “was” an, sondern auf das “warum/ wie”. Ich hatte da diese Vorstellung. Zuerst bereise ich Chile, Argentinien, Uruguay, Brasilien und dann Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien und hoch. Mir wurde aber bewusst, dass ich reisemüde bin und mich für einige Zeit niederlassen möchte. Mir fehlt die Routine, ich möchte etwas Geld verdienen und mich einmitten. Ich hatte solchen Stress weil ich nicht beides haben kann. Da wurde mir etwas bewusst. Die Reiseroute kann “einfach” geändert werden. Einfach deshalb, weil nichts gebucht ist. Nur die Programmierung in meinem Kopf. Nach dem Umplanen und neuen Ideen bin ich aktuell zurück beim alten Plan, aber mit anderer Absicht. Das warum hat sich geändert und das Gefühl dabei ist komplett anders. Ich freue mich darauf und weiss warum ich in diese Länder will.
  • Süchte sind eine destruktive Ablenkung und unterstützen das Gefühl nicht Wert zu sein. Als Beispiel nehme ich die Situation in einer Gruppe von Brasilianern zu sein. Wenn ich mir jetzt eine Zigarette drehe und diese rauche fällt es weniger auf, dass ich an den Gesprächen auf Portugiesisch nicht teilhaben kann. Ich lenke mich von Gefühl ab “alleine zu sein” und in dem Moment verschmelzen diese zwei Themen. Beim nächsten Mal wenn ich mich alleine fühle, wird das Gefühl eine rauchen zu wollen grösser sein. Wir flüchten in ein Suchtverhalten um uns selber zu zeigen wie abhängig wir sind vom Gefühl nicht Wert zu sein.
  • Und so kommen wir zum nächsten Punkt. WIR HABEN NICHT GELERNT GLÜCKLICH ZU SEIN. Die meisten Menschen haben dieses Gefühl verinnerlicht, nur ein gewisses Mass an Glück verdient zu haben. Wir haben eine Obergrenze des Glücklich- Seins. Dieses Thema ist ganz nah zusammen mit dem nicht Wert zu sein.

Wie kam ich zu diesen Erkenntnissen?

  • Connie Biesalski, eine unglaubliche Frau, hat mich schon zum bloggen inspiriert und hilft mir mit ihrer neuen Seite “live your heart out” und ihren Erlebnissen sehr. Sie hat eine neue Facebook Gruppe gegründet. Live your heart out – the tribe. Dort sollten wir uns vorstellen, wer wir sind, was wir tun, wo wir Probleme haben und “struggeln”. Ich habe also angefangen zu Schreiben und da hat’s KLICK gemacht.
  • Seitdem fliesst die Energie wieder weil ich die Blockade erkannt habe. Die Blockade war das Gefühl, meinem Plan folgen zu müssen. Und ich dachte ich sei flexibel 😉

Wie setzte und setze ich nun dieses Wissen in Tat um?

  • Ich habe eine 30 Tage Commitment Challenge gestartet und mich mir selbst, meiner Gesundheit und meinem Glück verpflichtet. Minimum 15 Minuten Meditation täglich. Heute ist der erste schwierige Tag, da ich inmitten einer 24 Stunden Reise bin. (PS: Ich habe es aber geschafft!) Es wird gesagt, dass wir 30 Tage brauchen um eine Routine zu entwickeln. Im Guten und im Schlechten. Aber schlechte Gewohnheiten haben wir schon. Jetzt programmieren wir gute. Ich habe mein erstes Video auf YouTube gepostet. Vom ersten Tag der 30 Days commitment challenge.
  • Zusätzlich zur Meditation möchte ich mich mehr bewegen und mehr kreieren. Dies kommt in einem nächsten Schritt als 30 Days Challenge. Aktuell bin ich auf Instagram mehr aktiv. Step by step.
  • Ich bin am Recherchieren was ich brauche um meine Vision Wahrheit werden zu lassen. Zudem bin ich es auf Papier am Festhalten. Manifestation. The secret.
  • Affirmationen wie “Ich bin es Wert. Wert glücklich, geliebt und erfolgreich zu sein. Wert mein Potential auszuschöpfen und mit Arbeit die mich erfüllt Geld zu verdienen.” helfen mir.
  • Ich telefoniere mehr mit meiner Familie und Freunden weil ich merke wie ich sie vermisse und sie mir Kraft, Energie und Zuversicht geben.

Ich liebe mich. Und ich liebe euch. Danke fürs Lesen 😉

Eine herzliche Umarmung aus Brasilien ❤

Joana

PS: Das Foto ist aus Dharamkot, Indien von einem schönen Meditationsplätzchen das ich gefunden habe.

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