Pipa – veganes Essen, Strände und Vollmond

Von Olinda ging es am 24.02.2018 auf nach Pipa und ich habe einen neuen Weg gefunden Geld und Zeit zu sparen. Mein Couchsurfing Host hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es hier auch BlaBlaCar gibt. Günstig, direkt, perfekt.

Bei David angekommen, habe ich mich sofort wie zu Hause gefühlt. Wir haben lange gequatscht und danach angefangen zu kochen. Nach 12 Tagen brasilianischem Essen war ich unglaublich froh frisch, gesund und vegan zu kochen. Ich ernähre mich vegetarisch, kann aber auch paar Tage ohne Käse auskommen 😉 David ist ein guter Esser und hat bald angeboten, ich dürfe für immer hier bleiben. Das Essen sei einfach zu gut. Meine Gewürzsammlung ist wieder Mal zum Einsatz gekommen. Einfach lecker. Oder besser als lecker, einfach himmlisch. Abgesehen von Davids schöner Wohnung, meinen Kochkünsten und seiner Fähigkeit super leckere Caipirinhas zuzubereiten hat Pipa auch noch anderes zu bieten. Wir haben fast alle Stände auskundschaftet. Zur Praia Amor hatten wir den kürzesten Weg und somit blieb es der meistbesuchte Strand. Ob oben auf dem Kliff, damit man länger Sonne hat, oder unten im Sand ist einerlei. An einem Tag sind wir zur Praia das Minas. Da der Stand menschenleer ist, haben wir uns für Nacktbaden entschieden, was in mir wider diese heilende Wirkung hatte wie das Nackt sein in Chile. Da ich vor einer Zeit den Übermut hatte auf eine Waage zu stehen, habe ich wieder mehr Komplexe. 66 Kilo zu sehen hat mich echt schockiert.

Aber zurück zu Pipa. Mit Delia, einer Couchsurferin, sind wir zu der Praia Central gegangen (stinkig, touristisch und viele Barracas – nicht empfehlenswert) und von dort zur Praia Golfinhos (Delfinstrand) gelaufen. Dies ist nur bei Ebbe machbar. Delfine haben wir leider keine gesehen, schön war’s trotzdem. Sonnenuntergang haben wir in Tibado do Sul (15 Minuten mit dem Bus südlich von Pipa) geschaut, da in Pipa selber nur Sonnenaufgang zu bestaunen ist. Oder Vollmondaufgang über dem Cliff.

Jeden Freitagnachmittag gibt es im Zentrum eine Féria Orgânica (Biomarkt) mit leckerem Essen (Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei, Bio), frischem Gemüse und Früchten und anderen biologischen Produkten.

Die Wellen sind auch hier sehr stark und Surfer gibt es viele, wenn auch ich noch immer nicht dazu gehöre.

Die Woche in Pipa ist schnell vergangen mit den Strandbesuchen, dem leckeren Essen und auch produktiven Tagen mit Schreiben und viel Recherche zum Thema online Business, digitale Nomaden etc. Ich bin gespannt darauf, was die Zukunft noch für mich bereithält. Auf jeden Fall sehe ich nicht mehr so schwarz wie vor einer Woche.

 

Ein Kommentar zu “Pipa – veganes Essen, Strände und Vollmond

  1. Pingback: Nach jedem Tief kommt ein Hoch – was ich gelernt und erkannt habe | compass of joy

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